CCW-Blog

Mittwoch, den 27. Juni 2012 um 10:37 Uhr

Transkription: Aus Sprache wird Schrift



Das Business-Meeting wird mal wieder zum Endlos-Meeting. Endlich ist es zu Ende, und der Blick geht aufs Handy: Zehn neue Nachrichten auf der Mailbox. Doch welche ist dringender, welche wichtiger als andere? Wer wissen will, was die Anrufer mitteilen wollten, muss bislang jede Nachricht einzeln abhören. Das kostet viel Zeit und manchmal auch Nerven. Ähnliche Probleme entstehen, wenn man im Konzert oder während eines Vortrags das Handy ausschalten muss, oder am späten Abend nach Hause kommt und einen blinkenden Anrufbeantworter vorfindet. Eine zeitsparende und nutzerfreundliche Lösung für diese Probleme eröffnet die Sprachtechnologie: Die automatische Umwandlung von gesprochener Sprache in Schrift (Transkription).

Die Technik ist sprecherunabhängig, das heißt das Programm funktioniert für alle Nutzer ohne eine vorhergehende Trainingsphase. Die Einsatzbereiche sind vielfältig: In Call-Centern beispielsweise können damit Anrufe gezielt und somit schnell und kundenfreundlich bearbeitet werden.

Der Kunde sieht die Informationen zeitnah und übersichtlich auf seinem Handy-Display und kann die Nachrichten, die ihm wichtig sind, erfassen, verarbeiten und wenn nötig weiterleiten. Die vielfältigen Zugriffsmöglichkeiten tragen den unterschiedlichen Vorlieben und Anforderungen Rechnung und reichen von der Nutzung der Weboberfläche und E-Mail zu SMS und Smartphone-App. Die Spracherkennung verwandelt so den herkömmlichen Anrufbeantworter in einen komfortablen Weg der Informationsübermittlung. Durch die Verschriftlichung kann der Nutzer den Inhalt der Nachrichten schnell erfassen. Er erkennt auf einen Blick, was ihm der Anrufer mitteilen wollte. Bereits wenige Minuten nach dem Anruf hat er den Text auf seinem Handy, so dass er, wenn nötig, auch schnell darauf reagieren kann.

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