CCW-Blog

Dienstag, 15. Mai 2012 12:43

Verhandeln wie der Experte...



Was haben Verhandlungen in Erpressungsfällen und Geschäftsbeziehungen gemein. Wie steuern wir Verhandlungen mit Blick auf unsere Unternehmensinteressen?

Foad Forghani hatte im Hintergrund schon häufig die Fäden in der Hand... In unserem Seminar „Verhandeln in Extremsituationen" am 13. und 14. Juni in Köln gibt Ihnen Foad Forghani Tipps, wie Sie schwierige Verhandlungssituationen souverän meistern. Einen Einblick in seine Erfahrungen als Ghost Negotiator, die er unter anderem bei politischen und Geiselnahmeverhandlungen gesammelt hat, erhalten Sie in diesem Video:




Niemand würde viel in Gesellschaften sprechen, wenn er sich bewusst wäre, wie oft er die anderen missversteht.“ Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832).

Eine erfolgreiche Kommunikation ist kein Zufall, sondern ein bewusster Prozess der aktiven Gesprächsführung. Wir kommunizieren den ganzen Tag mit anderen Menschen, doch wissen wir oft nichts über die Gesetzmäßigkeiten der Kommunikation. Lernen Sie „Aktives Zuhören“ mit der 3-Schritte-Technik. „Aktives Zuhören“ ist eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Kommunikation.

Stellen Sie sich diese Frage: „Was wünschen Sie sich von Ihrem Kommunikationspartner?“ Die Antwort könnte lauten: Das Ihr Gesprächspartner wirkliches Interesse zeigt an dem, was Sie erzählen. Er Ihnen aufmerksam zuhört und versucht zu verstehen, was Sie ihm mitteilen. Und so geht es den meisten Menschen. Es geht hier um aktives Zuhören: Dem Gegenüber das Gefühl zu geben, dass er/sie in diesem Moment für Sie der interessanteste Mensch weit und breit ist. Sie geben ihm die volle Aufmerksamkeit. Sind Sie ein neugieriger, einfühlsamer, offener und toleranter Mensch? Dann hören Sie sicherlich gut zu und machen oft intuitiv alles richtig, was das aktive Zuhören betrifft. Doch aktives Hören können Sie lernen.


Voraussetzungen für aktives Zuhören:
  • Konzentration auf den Gesprächspartner.
  • Anteilnahme an dem, was der Gesprächspartner sagt.
  • Einfühlungsvermögen der Körpersprache Ihres Gegenübers.
  • Unvoreingenommenheit: Dem andern zuhören, sich von (Vor-)Urteilen zu befreien und zu hören, was tatsächlich gesagt wird. Nachfragen, wie etwas gemeint ist.
Die 3-Stufen-Technik für „Aktives Zuhören“

 
1.Aufnehmendes Zuhören
Sie selbst sagen wenig oder nichts und konzentrieren sich auf das, was Ihr Kommunikationspartner sagt. Durch Blickkontakt, Aufmerksamkeitslaute und das Spiegeln der Emotionen Ihres Gesprächspartners zeigen Sie, dass Sie aktiv am Gespräch teilnehmen. Natürlich sagen Sie ab und zu auch etwas. Diese Art des Zuhörens bewährt sich sehr gut, wenn der Kommunikationspartner sehr emotional ist.
Er hat sich gerade über etwas geärgert oder etwas sehr Aufregendes erlebt. („Mein Chef hat mir soeben die Stelle des……angeboten“). Dann hören Sie einfach aufnehmend zu bis der andere alles losgeworden ist.
Durch tiefes Ein- und Ausatmen können Sie hier Ihr Gegenüber beruhigen und entstressen. Ihre tiefe Atmung überträgt sich auf Ihren Gesprächspartner, er wird ruhiger und entspannter.

2.Paraphrasieren /Wiederholen mit eigenen Worten
Beim „Paraphrasieren“ wiederholen Sie mit eigenen Worten Informationen oder Argumente des Kommunikationspartners. Formulieren Sie hierbei am besten die Frageform, um eventuell eine Korrektur zu ermöglichen. („Habe ich Sie richtig verstanden, dass…..? Meinten Sie ….? Haben Sie dies….gemeint?“) Das Wiederholen hilft Missverständnisse auszuschließen und Sie gewinnen Zeit, um sich in Ruhe eine gute Antwort zu überlegen. Falls Ihnen jemand etwas erzählt, mit dem Sie absolut nicht konform gehen, können Sie mit dieser Technik Ihre Emotionen besser kontrollieren. „Sie finden also, dass berufstätige Frauen Ihre Kinder vernachlässigen?“ Haben Sie dann auch noch Ihre Körpersprache und Mimik (Entgleisen der Mimik, Entsetzen in der Stimme) im Griff in solchen Fällen: Hochachtung!!!

3.Verbalisieren/wiedergeben mit eigenen Worten
Hier gehen Sie auf die emotionalen, versteckten Botschaften des Gesprächs ein. Sie geben mit eigenen Worten die vermutlichen Stimmungen und Emotionen des Gesprächspartners wieder. Dies gilt nur, wenn die Gesprächssituation dies zulässt. Achten Sie dabei auf die Zwischentöne. Nicht was gesagt wird ist interessant, sondern vor allem, wie es gesagt wird. Hier ist der Tonfall, die Sprechweise und Sprechtempo gemeint. Wichtig ist, dass es sich hier um Ihre Wahrnehmung handelt und Sie bereit sind, Korrekturen und Widerspruch anzunehmen. Formulieren Sie weicher: „ Ich habe den Eindruck, dass…“ „ Es kommt mir so vor, als ob….“. „ Ich habe das Gefühl, als ob…“.

Gute Kommunikation bedeutet: Ihr Gesprächspartner darf Ihnen auch das Gleiche sagen, ohne dass Sie irritiert oder gar gekränkt wären. Aktives Zuhören ist eine Grundvoraussetzung für Ihre persönliche erfolgreiche Kommunikation. Wenden Sie die Technik einfach an, und Sie werden erstaunt sein, wie sich Ihre Gespräche zum Positiven verändern.

Ihre Susanne Blake


Trainerin, Speaker, Telefoncoach
Kontakt:
www.the-individual-touch.com
Susanne Blake
040 - 572 04 962
sblake@the-individual-touch.com
Freigegeben in Branchenmeldungen


Niemand würde viel in Gesellschaften sprechen, wenn er sich bewusst wäre, wie oft er die anderen missversteht.“ Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832).

Eine erfolgreiche Kommunikation ist kein Zufall, sondern ein bewusster Prozess der aktiven Gesprächsführung. Wir kommunizieren den ganzen Tag mit anderen Menschen, doch wissen wir oft nichts über die Gesetzmäßigkeiten der Kommunikation. Lernen Sie „Aktives Zuhören“ mit der 3-Schritte-Technik. „Aktives Zuhören“ ist eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Kommunikation.

Stellen Sie sich diese Frage: „Was wünschen Sie sich von Ihrem Kommunikationspartner?“ Die Antwort könnte lauten: Das Ihr Gesprächspartner wirkliches Interesse zeigt an dem, was Sie erzählen. Er Ihnen aufmerksam zuhört und versucht zu verstehen, was Sie ihm mitteilen. Und so geht es den meisten Menschen. Es geht hier um aktives Zuhören: Dem Gegenüber das Gefühl zu geben, dass er/sie in diesem Moment für Sie der interessanteste Mensch weit und breit ist. Sie geben ihm die volle Aufmerksamkeit. Sind Sie ein neugieriger, einfühlsamer, offener und toleranter Mensch? Dann hören Sie sicherlich gut zu und machen oft intuitiv alles richtig, was das aktive Zuhören betrifft. Doch aktives Hören können Sie lernen.


Voraussetzungen für aktives Zuhören:
  • Konzentration auf den Gesprächspartner.
  • Anteilnahme an dem, was der Gesprächspartner sagt.
  • Einfühlungsvermögen der Körpersprache Ihres Gegenübers.
  • Unvoreingenommenheit: Dem andern zuhören, sich von (Vor-)Urteilen zu befreien und zu hören, was tatsächlich gesagt wird. Nachfragen, wie etwas gemeint ist.
Die 3-Stufen-Technik für „Aktives Zuhören“

 
1.Aufnehmendes Zuhören
Sie selbst sagen wenig oder nichts und konzentrieren sich auf das, was Ihr Kommunikationspartner sagt. Durch Blickkontakt, Aufmerksamkeitslaute und das Spiegeln der Emotionen Ihres Gesprächspartners zeigen Sie, dass Sie aktiv am Gespräch teilnehmen. Natürlich sagen Sie ab und zu auch etwas. Diese Art des Zuhörens bewährt sich sehr gut, wenn der Kommunikationspartner sehr emotional ist.
Er hat sich gerade über etwas geärgert oder etwas sehr Aufregendes erlebt. („Mein Chef hat mir soeben die Stelle des……angeboten“). Dann hören Sie einfach aufnehmend zu bis der andere alles losgeworden ist.
Durch tiefes Ein- und Ausatmen können Sie hier Ihr Gegenüber beruhigen und entstressen. Ihre tiefe Atmung überträgt sich auf Ihren Gesprächspartner, er wird ruhiger und entspannter.

2.Paraphrasieren /Wiederholen mit eigenen Worten
Beim „Paraphrasieren“ wiederholen Sie mit eigenen Worten Informationen oder Argumente des Kommunikationspartners. Formulieren Sie hierbei am besten die Frageform, um eventuell eine Korrektur zu ermöglichen. („Habe ich Sie richtig verstanden, dass…..? Meinten Sie ….? Haben Sie dies….gemeint?“) Das Wiederholen hilft Missverständnisse auszuschließen und Sie gewinnen Zeit, um sich in Ruhe eine gute Antwort zu überlegen. Falls Ihnen jemand etwas erzählt, mit dem Sie absolut nicht konform gehen, können Sie mit dieser Technik Ihre Emotionen besser kontrollieren. „Sie finden also, dass berufstätige Frauen Ihre Kinder vernachlässigen?“ Haben Sie dann auch noch Ihre Körpersprache und Mimik (Entgleisen der Mimik, Entsetzen in der Stimme) im Griff in solchen Fällen: Hochachtung!!!

3.Verbalisieren/wiedergeben mit eigenen Worten
Hier gehen Sie auf die emotionalen, versteckten Botschaften des Gesprächs ein. Sie geben mit eigenen Worten die vermutlichen Stimmungen und Emotionen des Gesprächspartners wieder. Dies gilt nur, wenn die Gesprächssituation dies zulässt. Achten Sie dabei auf die Zwischentöne. Nicht was gesagt wird ist interessant, sondern vor allem, wie es gesagt wird. Hier ist der Tonfall, die Sprechweise und Sprechtempo gemeint. Wichtig ist, dass es sich hier um Ihre Wahrnehmung handelt und Sie bereit sind, Korrekturen und Widerspruch anzunehmen. Formulieren Sie weicher: „ Ich habe den Eindruck, dass…“ „ Es kommt mir so vor, als ob….“. „ Ich habe das Gefühl, als ob…“.

Gute Kommunikation bedeutet: Ihr Gesprächspartner darf Ihnen auch das Gleiche sagen, ohne dass Sie irritiert oder gar gekränkt wären. Aktives Zuhören ist eine Grundvoraussetzung für Ihre persönliche erfolgreiche Kommunikation. Wenden Sie die Technik einfach an, und Sie werden erstaunt sein, wie sich Ihre Gespräche zum Positiven verändern.

Ihre Susanne Blake


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Button Webinar frei 2Zeit wird immer mehr zur Mangelware und umso mehr wird Konzentration eine der wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiches Arbeiten. Doch die Aufmerksamkeit zu bündeln will gelernt sein. Meist arbeiten wir an mehreren Baustellen gleichzeitig und meinen, so mehr und schneller (ab)arbeiten zu können. Doch wie viel Gewinn bringt uns diese Art zu arbeiten wirklich?

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