CCW-Blog

Mittwoch, 13. Februar 2013 15:36

BFS fördert „Young Professionals 2013“



Baur Fulfillment Solutions sponsert Dialogmarketing-Wettbewerb auf Branchen-Leitmesse CCW

Premiere für den Kundendialog-Spezialisten aus Oberfranken: Erstmals tritt BFS Baur Fulfillment Solutions als Sponsor des Wettbewerbs „Young Professionals – Talente im Dialog“ auf. Er wird im Rahmen der internationalen Leitmesse für Kundendialog CCW 2013 ausgerichtet. „Dieser Wettbewerb lebt von Sponsoren“, begründet Klaus-Reiner Münch, Leiter Vertrieb und Marketing bei BFS, die Entscheidung. BFS ist bereits seit Jahren als feste Aussteller-Größe auf der „Call Center World“ etabliert.

Mit Erfolg, so Münch weiter, nehmen alljährlich auch die Nachwuchstalente aus den eigenen Reihen an diesem Azubi-Contest teil. „Unsere Auszubildenden waren in den letzten Jahren immer unter den Top Ten“, sagt Klaus-Reiner Münch stolz. Auch in diesem Jahr werden unter den „Young Professionals“ am 28. Februar im Berliner Messeforum wieder BFS-Auszubildende zur Servicekraft oder zu Kaufleuten für Dialogmarketing vertreten sein. Unter den 60 Finalisten, die aus mehr als doppelt so vielen Bewerbern ausgewählt wurden, absolvieren drei ihre Ausbildung bei BFS. Sie müssen auf der CCW die Jury mit ihren theoretischen Fachkenntnissen ebenso überzeugen wie durch die Praxisaufgabe eines Kunden-Telefonats und durch eine kreative, optisch ansprechende Präsentation eines ausbildungsrelevanten Themas. Dem Sieger winkt ein einjähriges Stipendium im Wert von circa 1.200 Euro.

„Mit dem Sponsoring dieses Wettbewerbs will BFS das Berufsbild fördern und ein Zeichen setzen, um die Bedeutsamkeit der Ausbildung im Bereich Dialogmarketing herauszustellen“, betont Klaus-Reiner Münch. Obwohl die Ansprüche hoch sind, wird diese Ausbildung oft unterschätzt: Die künftigen Dialogmarketing-Experten lernen, Kunden zielgruppenorientiert und kompetent über verschiedenste Kommunikationskanäle zu betreuen und zu beraten. Im Rahmen der kaufmännischen Ausbildung durchlaufen sie vom Qualitätsmanagement über die Personalsteuerung bis zum Vertrieb alle Unternehmensbereiche. „Diese Anforderungen, die durch die immer höheren Erwartungen von Kundenseite noch verstärkt werden, sind anspruchsvoll“, so der BFS-Marketingleiter.

BFS Baur Fulfillment Solutions bot diese Ausbildung im Dialogmarketing als einer der ersten Ausbildungsbetriebe in Deutschland an. Seit 2006 werden Nachwuchskräfte am Hauptsitz in Burgkunstadt und den anderen Standorten für dieses Berufsfeld qualifiziert. Zum Ausbildungsstart 2013 bietet BFS erstmals auch ein duales Studium der Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Online- und Dialogmarketing an.

 

BFS Baur Fulfillment Solutions GmbH
BFS Baur Fulfillment Solutions, gegründet 2004, ist einer der führenden Fulfillment-Dienstleister mit Kernkompetenzen in den Bereichen Kundendialog, Warenhandling und Zahlungsmanagement. Der Dreifach-Spezialist ist eine 100-prozentige Tochter des BAUR Versands und kümmert sich – vom Kundenkontakt über die Lagerung bis zum Versand – um den gesamten Warenprozess für BAUR und für externe Partner wie s.Oliver, Fressnapf oder Klingel. Aktuell beschäftigt das Unternehmen rund 1.700 Mitarbeiter.
Mehr über BFS erfahren Sie unter
www.baur-fs.de

Auf der CCW 2013 finden Sie BFS in Halle 4, Stand B3.

Freigegeben in CCW Messe & News
Donnerstag, 26. April 2012 10:48

Ein Gespräch mit Dr. Nils Hafner



HafnerNils Mehr Medien, kleinere Zielgruppen und höherer Kostendruck prägen das Dialogmarketing. CRM-Professor Dr. Nils Hafner ist überzeugt, dass Intelligenz gefragt, Konsequenz wichtig, das Print-Mailing wertvoll und die E-Mail noch lange nicht tot ist.

 

acquisa: Dr. Hafner, kaum noch großauflagige Gießkannen-Mailings in den Briefkästen, E-Mail-Accounts werden weniger zugespamt - ist das Dialogmarketing intelligenter geworden?

Dr. Nils Hafner: Ja, Dialogmarketing ist deutlich intelligenter geworden, einfach dadurch, dass die Unternehmen heute mehr Informationen über ihre Kunden haben und sich genau merken, wie die Kunden reagieren. Das Dialogmarketing hat es inzwischen geschafft, einer Systematik zu folgen.

 

acquisa: Dann ist die Entwicklung also technologiegetrieben?

Hafner: Nein, sie ist systematikgetrieben. Die Unternehmen nehmen sich die Zeit, zu analysieren, wie Kunden reagieren. Die Technik dafür haben wir früher auch schon gehabt, aber wir haben sie nicht konsequent genutzt. Das bedeutet beispielsweise, dass sämtliche Kundenreaktionen konsequent ins System eingepflegt werden. Wer hat geantwortet, wer nicht? »Konsequenz« ist heute ein wichtiger Begriff im Dialogmarketing.

 

acquisa: Wieso?

Hafner: Der Kostendruck in den Marketingabteilungen führt dazu, dass die Marketer besser prognostizieren müssen, welche Kunden sie zu welchem Zeitpunkt mit welchem Angebot ansprechen. Je konsequenter die Unternehmen die Informationen, die sie haben, nutzen, desto besser können sie prognostizieren, ob ein Kunde oder Interessent kaufaffin ist und ob sich die Mühe und die Kosten lohnen. Sie schreiben nicht mehr die an, bei denen die prognostizierte Erfolgsquote bei 70 Prozent liegt, sondern die mit einer 95-prozentigen Erfolgsquote.

 

acquisa: Mal ehrlich: Von 95-prozentigen Erfolgsquoten dürften viele Unternehmen nur träumen. Oder?

Hafner: Heute ja. Offenbar ist es noch zu billig, große Zielgruppen unscharf anzuschreiben. Das bedeutet jedoch gleichzeitig, dass Unternehmen die Frage des Kunden »Was hat dieses Anschreiben mit meinem Leben zu tun?« nicht zufriedenstellend beantworten können. Das sorgt für Irritationen und dafür, dass man sich über Direktmarketing nicht wirklich freut.

 

acquisa: Gibt es derzeit ein Dialogmedium, das besonders responseträchtig ist?

Hafner: Social Media ist vom Preis-Leistungsverhältnis nicht zu schlagen, weil die Unternehmen extrem situationsbezogen reagieren können. Allerdings funktioniert Social Media nur dann, wenn die Unternehmen tatsächlich einen Dialog führen - insbesondere viele Werbeagenturen haben die Tonalität von Social Media noch nicht verstanden. Die klassischen Brand-Agenturen beherrschen das Dialogmarketing nicht und die Dialog-Agenturen können keine guten Social-Media-Kampagnen.

 

acquisa: Läuft Social Media den traditionellen Werbemedien über kurz oder lang den Rang ab?

Hafner: Nein, sie ergänzen sie. Wenn ein Unternehmen eine eingeführte Marke hat, kann es über Social Media Dialogmarketing betreiben. Wer aber beispielsweise eine Marke neu einführen will, muss Bekanntheit schaffen und braucht dafür reichweitenstarke Medien. Auch wenn es um komplexe Angebote geht, ist Social Media ungeeignet, denn dafür braucht es die Demonstration von Ernsthaftigkeit: Fakten und oft genug auch Unterlagen. Der Brief ist so ein ernsthaftes Medium.

 

acquisa: Was kann ein Brief, was Facebook nicht kann?

Hafner: Ein Brief ist haptisch, die Kunden können ihn anfassen, und ein Brief strahlt Wertschätzung aus. Dank der spezifischen Vorteile des Briefs können Unternehmen Dialogmarketing zum Erlebnis machen.

 

acquisa: Wie das?

Hafner: Unternehmen müssen es schaffen, dass die Kunden ihren Brief öffnen und sagen »Wow, das ist interessant«. Diesen Effekt können sie zum Beispiel durch die Gestaltung erzielen, durch ein attraktives Angebot oder auch durch eine physische Einladung zu einem schönen Event. Wenn beispielsweise ein Unternehmen seine Kunden erst über Facebook zu einem Event einlädt und dann per Brief die Zusage bestätigt, dann ist dieser Brief eine besondere Form der Wertschätzung. Bislang schreiben viele Unternehmen 2.000 Kunden an, um 200 Gäste zu bekommen. Weil Briefe teuer sind, gestalten sie die Einladung meist nur sehr mittelmäßig, obwohl es sich oft um anspruchsvolle Events handelt. Und weil die Einladung so mittelmäßig ist, sagen nur so wenige zu. Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Intelligenter ist es, die Vorteile der einzelnen Medien gezielt zu nutzen und sie zu verknüpfen. Das Print-Dialogmarketing muss wertiger werden oder es verliert an Bedeutung.

 

acquisa: Wie sieht es denn mit der Zukunft der Werbe-E-Mail aus?

Hafner: Die E-Mail halte ich für das ideale Medium für einen Newsletter. Die E-Mail ist ein entscheidendes Medium.

 

acquisa: Inwiefern entscheidend?

Hafner: Weil wir im Internet eine Fülle von Informationen haben, die wir über Blogs, Websites oder Facebook darstellen können. Aber: Diese Informationsfülle verliert sich im permanenten Grundrauschen, das Twitter und Facebook erzeugen. Deshalb ist die E-Mail von einem vertrauenswürdigen Absender sehr wertvoll, denn sie fasst das wichtige Geschehen oder relevante Angebote für den Nutzer zusammen, die er im Grundrauschen ansonsten vielleicht verpasst hätte. Ein E-Mail-Newsletter ist ein wunderbares Medium, um die Kunden zu motivieren, bestimmte Websites zu besuchen.

 

acquisa: Auf einem der mittlerweile zahllosen Social-Media-Kongresse mit zugegebenermaßen vielen sehr jungen Leuten wurde die E-Mail aber unlängst für mausetot erklärt ...

Hafner: Das ist Blödsinn. Man versucht immer wieder, Medien totzusagen. Wenn ich sehe, wie viele Faxe manche Retail-Banken täglich noch von ihren Kunden bekommen, dann ist sogar das schon zig Mal totgesagte Fax noch sehr lebendig. Klar, es gibt heute Leute, die keine E-Mail benutzen, diese sind aber noch Avantgarde und in der Minderheit.

 

(Quelle: http://www.haufe.de/acquisa/specialContentDetail?id=1309248865.98 )

Freigegeben in Social Media


Das Mülheimer Callcenter-Unternehmen TAS beteiligt sich an einem Pilotprojekt der Bundesagentur für Arbeit.

 

Zusammen mit 5 anderen Kommunikationsunternehmen in NRW werden 20 Ausbildungsplätze für junge Menschen mit Behinderung angeboten - als Servicefachkraft oder Kaufmann für Dialogmarketing. Die Bundesagentur für Arbeit hält viel von dem Pilotprojekt. Es sei eine große Chance für junge Menschen mit Behinderung, einen Job zu finden. Wer gerne im Team arbeitet und Spaß an der Kommunikation hat, kann sich bei der Arbeitsagentur melden.

 

alt
Freigegeben in CCW Messe & News


 IMG 1949

138 Auszubildende aus 41 Unternehmen haben sich für die Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb „Young Professionals – Talente im Dialog“ auf der internationalen Kongressmesse CallCenterWorld 2012 beworben.

 

Dabei wurden erstmals die jahrelang erfolgreichen Bayern vom Platz 1 des Bewerberrankings verdrängt: jeder dritte Bewerber ist 2012 ein Niedersachse. Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Sachsen-Anhalt sowie Mecklenburg-Vorpommern stellen ebenfalls starke Bewerberteams.

 

Eine unabhängige Jury wird nun die 60 Finalisten auswählen, die am 1. März 2012 auf der CallCenterWorld in Berlin um den Sieg ringen. „Leicht wird uns die Entscheidung nicht fallen. Zahlreiche Jugendliche haben mit Plakaten und kleinen Installationen für ihren Beruf und ihre Branche geworben“, sagt Katrin Seidel von bfkm fingerhut + seidel, die den Wettbewerb 2008 ins Leben gerufen hat, um die recht jungen Berufsbilder „Kauffrau/mann für Dialogmarketing“ und „Servicefachkraft für Dialogmarketing“ in die öffentliche Wahrnehmung rücken.

 

In drei Disziplinen müssen sich die Jugendlichen beweisen: einem Theorietest, einem Praxistest und einem Kreativtest. Eine Jury mit namhaften Vertretern aus Politik, Interessenverbänden, Fachmedien und Wirtschaft ermittelt die Sieger.

 

„Wir freuen uns darüber, dass wir es dank unserer Sponsoren geschafft haben, einen gut dotierten Wettbewerb auf die Beine zu stellen“, sagt Sylke Dörr vom Veranstalter Management Circle.

 

Als erster Preis winkt je ein einjähriges Stipendium für die Auszubildenden des 1., 2. und 3. Lehrjahres. Darüber hinaus gibt es hochwertige Sachpreise zu gewinnen. Die Siegerehrung findet noch am Wettbewerbstag inmitten der Messe statt.

 

Ermöglicht wird der Wettbewerb durch das Engagement folgender Unternehmen: SNT Deutschland AG, Transcom WorldWide GmbH, T.D.M. GmbH, TECTUM Consulting GmbH und walter services GmbH. Der Wettbewerb wird unterstützt durch den Call Center Verband Deutschland e.V., der Telemarketing-Initiative Mecklenburg-Vorpommern e.V und dem Branchenmagazin „Call Center Profi“.

 

Freigegeben in CCW Messe & News


20.000 offene Stellen belegen eine drastische Steigerung des Arbeitskräftemangels in der Callcenter Wirtschaft. Seit Februar ist die bundesweite Nachfrage nach qualifiziertem Personal im Dialogmarketing um 33 Prozent gestiegen und der Trend setzt sich in allen Regionen Deutschlands fort.

Manfred Stockmann (CCV Präsident) sagt: "Der Kundendialog als Treiber der modernen Wirtschaft darf nicht totreguliert werden. Die ständigen öffentlichen Debatten erzielen ihre Wirkung: Callcenter haben akute Nachwuchsprobleme. Alle Akteure sind jetzt gefordert, Qualität zu unterstützen und Rahmenbedingungen zu schaffen, den dramatischen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt entgegenzuwirken. Bestehende Vorurteile und die öffentliche Diskussion spielen dabei eine zentrale Rolle!"

Aus Sicht des CCV begünstigen mehrere Faktoren den enormen Nachfrageüberhang. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist allgemein angespannt: Eine geringe Arbeitslosenquote trifft auf eine Vielzahl offener Stellen. Gleichzeitig wächst die Callcenter Branche weiter. "Außerdem werden Attraktivität der Beschäftigung und Karrieremöglichkeiten viel zu wenig in den Arbeitsmarkt hinein kommuniziert. Das Callcenter Klischee beherrscht noch immer die öffentliche Meinung", sagt Stockmann.

Zahlen im Detail

Die Personalsuche beschränkt sich nicht auf den Callcenter Agenten: Mit 42,9 Prozent der offenen Positionen im Callcenter stellen Stabs- und Führungskräfte wie Trainer, Coaches und Teamleiter beinahe die Hälfte der Nachfrage.

Die aktuelle Arbeitsmarktsituation widerlegt klar das Ost-West-Vorurteil. Mit 20,1 Prozent offener Stellen liegt Ostdeutschland deutlich hinter Westdeutschland. Im Gegenteil: Unternehmen in Westdeutschland haben mit 79,9 Prozent offener Stellen erhebliche Schwierigkeiten, Nachwuchs für die Callcenter Branche zu finden.

Besonders auffällig sind die Zahlen im "Bundesland der Callcenter" mit dem bundesweit größten Anteil an Callcenter Standorten (21 Prozent aller Einheiten): Mit 30 Prozent dominiert Nordrhein-Westfalen die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften und kann diese trotz hoher Ausbildungszahlen (20 Prozent der Auszubildenden in Deutschland) im überregionalen Vergleich nicht stillen.

Eine Ausnahmestellung nimmt Baden-Württemberg ein: Die bedarfsgerechte Nachwuchsgewinnung sorgt bei einer hohen Anzahl an Auszubildenden (16,1 Prozent der Auszubildenden in Deutschland) im Dialogmarketing für einen ebenfalls hohen Beschäftigtenstatus in Callcentern. Der Prozentsatz der offenen Stellen liegt nur bei 6,9.

Weitere CCV Pressemitteilungen und Informationen zum Thema "Arbeitskräftemangel" und der Verbandsarbeit finden Sie zum Download unter: http://bit.ly/vAlwvq

Ihr Team des CCV e.V.

Freigegeben in Verbände & Medien