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Das Mülheimer Callcenter-Unternehmen TAS beteiligt sich an einem Pilotprojekt der Bundesagentur für Arbeit.

 

Zusammen mit 5 anderen Kommunikationsunternehmen in NRW werden 20 Ausbildungsplätze für junge Menschen mit Behinderung angeboten - als Servicefachkraft oder Kaufmann für Dialogmarketing. Die Bundesagentur für Arbeit hält viel von dem Pilotprojekt. Es sei eine große Chance für junge Menschen mit Behinderung, einen Job zu finden. Wer gerne im Team arbeitet und Spaß an der Kommunikation hat, kann sich bei der Arbeitsagentur melden.

 

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Wie gut Menschen mit Handicap ins Callcenter integriert werden können, zeigte CCV Mitglied SNT Deutschland AG gestern auf der Fachtagung "Durchstarten mit Arbeit. Menschen mit Behinderung in der Grundsicherung." in Berlin.

Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, eröffnete die Tagung und forderte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf "… die Schranken im Kopf gegenüber Menschen mit Behinderung wegzunehmen und den Blick auf die Stärken zu richten."

Am gemeinsamen Stand des CCV und der SNT Deutschland AG informierte sich Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung der Bundesagentur für Arbeit, über die Ausbildungs- und Arbeitsplatzchancen für Menschen mit Handicap in der Callcenter Branche.

Derzeit beschäftigt die SNT Deutschland AG etwa 4.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Schwerbehindertenquote beträgt 3,44 Prozent. Damit erfüllt das Unternehmen zwar noch nicht die gesetzliche Mindestquote von fünf Prozent, es setzt sich aber aktiv dafür ein, noch mehr Menschen mit Handicap einzustellen.

Auch der CCV hat sich zum Ziel gesetzt, die Inklusion – also die berufliche Teilhabe ohne Ansehen von Einschränkungen und Besonderheiten von Menschen – in deutschen Callcentern zu fördern. Dazu hat der CCV Arbeitskreis Inklusion in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Stiftung MyHandicap gGmbH im September den Leitfaden "Menschen mit Behinderung erfolgreich ins Call-Center integrieren" herausgegeben. An dem Handbuch beteiligt war auch Elsbeth Pohl-Roux, Dozentin für Telekommunikation an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Expertin für die Integration von Menschen mit Handicap. Sie gab am CCV Stand Auskunft über die Möglichkeiten, die sich für Menschen mit Handicap in der Callcenter Branche eröffnen. Am Beispiel der Lebenssituation von Franz Zillich wurde mit den Besuchern am Messestand über Veränderungsansätze in der klassischen Ausbildung von Menschen mit Behinderung diskutiert.

Initiator der Fachtagung "Durchstarten mit Arbeit" war die Bundesagentur für Arbeit. Auf einer Podiumsdiskussion, an Infoständen und bei moderierten Workshops informierten sich Arbeitsmarktexperten und Vertreter aus Politik und Unternehmen sowie Betroffene umfassend über das Thema Integration von Menschen mit Behinderung. Auf der Podiumsdiskussion forderte Frau Dr. Eva Deuchert vom Center for Disability and Integration der Universität St. Gallen mehr Offenheit für wissenschaftlich unterstützte Pilotprojekte im Bereich der Integration von Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt.

Pilotprojekt Callcenter Wirtschaft
Über den aktuellen Stand eines Pilotprojekts zur inklusiven Ausbildung von Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen informiert der CCV Arbeitskreis Inklusion am 24.11.2011 in Frankfurt am Main. Gastgeber dieses Treffens ist CCV Mitglied Maincom Telemarketing Services GmbH. Ausgewählte Unternehmen der Callcenter Branche bilden in enger Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) zur Servicefachkraft für Dialogmarketing bzw. Kaufmann/-frau für Dialogmarketing aus.

Sie haben Interesse, sich über dieses Thema näher zu informieren? Anmeldungen zum nächsten CCV Arbeitskreistreffen Inklusion sind in Kürze HIER möglich.

Ihr Team des CCV e.V.

 

Link zur Pressemitteilung.

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